Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

gnome-keyboard

31. Juli 2014
von Christoph
6 Kommentare

Deadkeys für Wörter mit Tilde und Akzente in Gnome 3 aktivieren

Das Thema Sonderzeichen und Tastaturbelegungen sorgt bei Linux-Einsteigern schon seit Ewigkeiten für Verwirrungen. Die Tastatur soll Deutsch sprechen, das ist klar, aber was sollen denn Belegungsvarianten wie deadgraveacute, deadacute oder nodeadkeys sein und was sind denn überhaupt diese komischen Deadkeys? … Weiterlesen

antergos-logo

17. Juni 2014
von Christoph
2 Kommentare

Anwendungen stürzen unter Antergos ab? Abhilfe schafft ein anderes Icon-Theme als Adwaita!

Ich habe mich diesem Thema im Beitrag Update auf libxcursor 1.1.14-2 lässt Chromium, Minecraft, Leafpad und zahlreiche andere Anwendungen unter Arch Linux abstürzen bereits schon einmal gewidmet, allerdings muss ich es noch einmal aufgreifen. Speziell Antergos macht im Zusammenspiel mit … Weiterlesen

video-display

22. Mai 2014
von Christoph
12 Kommentare

Pipelight-Videos wie Watchever, Amazon Prime oder Sky Go mit Gnome 3 im Vollbild abspielen

Im Großen und Ganzen haben Video-on-Demand-Seiten wie Watchever oder Amazon Prime Video für Linux-User ihren Schrecken verloren. Auch wenn ich mir anstatt mit Silverlight verdongelten Videostreams lieber HTML5-Videos wünschen würde, so funktionieren diese Dienste dank Pipelight inzwischen auch unter Linux … Weiterlesen

gnome-tweak-tool

17. April 2014
von Christoph
13 Kommentare

GNOME 3.12 erlaubt nicht mehr das Ausführen von beliebigen Kommandos beim Start

Gong frei für eine neue Runde “GNOME-Entwickler sind doch alle Interface-Nazis”… Als ich gerade für den Beitrag zu LinConnect recherchiert habe, ist mir aufgefallen, dass es in GNOME 3.12 nun nicht mehr die “Startprogrammeinstellungen” aka “gnome-session-properties” gibt. Unter Arch Linux steckte die Anwendung bisher immer im Paket gnome-session, doch seit dem Update auf GNOME 3.12 spuckt das Ausführen von gnome-session-properties nur noch ein “Kommando nicht gefunden aus”, auch pacman kennt die gnome-session-properties nicht mehr.

$ pacman -Ql gnome-session | grep gnome-session-properties

Nicht nur ich vermisse die Anwendung, auch andere User mit anderen Distrubtionen berichten davon, dass die gnome-session-properties seit GNOME 3.12 nicht mehr auffindbar sind. Ein Eintrag im Bugtracker von GNOME schafft dann Klarheit, man hat die gnome-session-properties in der Tat für die GNOME-Tweak-Tools gestrichen, doch diese können nur “ordentlich” installierte Anwendungen automatisch beim Login starten, wer aber nun sein eigenes Kommando, sein eigenes Skript aufrufen lassen will, der steht nun dumm da.

Das GNOME-Tweak-Tool übernimmt in GNOME 3.12 Konfiguration für Autostarts.

Was würdet ihr nun den Usern raten, die beim Login in GNOME 3.12 ein eigenes Kommando ausführen lassen möchten? Man kann sich natürlich sein eigenes .desktop-File schreiben und dieses nach /usr/share/applications/ oder ~/.local/share/applications packen, so dass das GNOME-Tweak-Tool das Wunschskript mit anbietet. Doch das kann ja nicht Sinn der Sache sein? Habt ihr eine ordentliche Lösung parat — ohne auf eine andere Desktopumgebung umzusteigen ;)

arch-gnome-apps

16. April 2014
von Christoph
4 Kommentare

Neue GNOME-Apps Polari, Tonaufnahme und Logs unter Arch Linux installieren

Wer mit Arch Linux und GNOME arbeitet, der hat heute das große Update auf GNOME 3.12 über die Paketverwaltung eingespielt bekommen, knapp 200 Pakete wurde im Zuge des neusten GNOME-Updates aktualisiert. Ich erspare mir mal die Details zum Update, alle für GNOME-User sichtbaren Änderungen kann man eigentlich sehr schön in den mehrteiligen Release Notes nachlesen.

Hat man GNOME unter Arch-Linux über das “gnome”-Paket installiert, dann klappt das eigentlich sehr gut, allerdings fehlen mit der IRC-Client Polari, dem Audio-Recorder Tonaufnahme und dem Logfilebetrachter Logs für die Systemd-Logs drei neue GNOME-Programme auf dem System. Auch die GNOME-eigene Lösung zum Betrieb und Managen von virtuellen Maschinen Boxes muss/kann man nachträglich aus dem AUR installieren.

# gnome-media steht im Konflikt mit gnome-sound-recorder...
$ sudo pacman -Rc gnome-media

# Polari, Tonaufnahme und Logs installieren...
$ sudo pacman -S gnome-logs gnome-sound-recorder polari

# Boxes aus dem AUR installieren...
$ pacaur -S gnome-boxes qemu-spice

Ist euch noch irgendwas aufgefallen, das man nach dem Update noch von Hand einspielen sollte, um das “volle” GNOME-Feeling zu bekommen? //PS: Ich merke gerade, dass die Installation von qemu-spice aus dem AUR gerade scheitert, weil libibverbs-1.1.7.tar.gz nicht aus dem Netz geladen werden kann. Ohne qemu-spice lassen sich in Boxes allerdings keine neuen virtuellen Maschinen installieren, so dass man sich diese GNOME-Anwendung derzeit eher sparen kann.

Logs zeigt die Logdaten von systemd unter GNOME an.

Der Tonaufzeichner ersetzt den GNOME-Audio-Recorder.

Polari soll eines Tages ein ausgewachsener IRC-Client werden.

gnome-shell-virtualbox

31. März 2014
von Christoph
2 Kommentare

VirtualBox-VMs über die GNOME-Shell aufrufen (GNOME 3.8 und neuer)

Vor fast zwei Jahren haben ich schon einmal darüber geschrieben, dass man mit der Shell-Erweiterung VirtualBox Vm Search Provider in VirtualBox erzeugte virtuelle Maschinen aus der GNOME-Shell heraus aufrufen kann. Mit Hilfe der Extension muss man zum Starten einer VM einfach auf die Windows/Super-Taste drücken, einen Teil des Names der gewünschten VM eingeben, diese mit [Runter] auswählen und per [Return] starten — die eigentliche VirtualBox-Anwendung kann geschlossen bleiben.

Der VirtualBox Vm Search Provider funktioniert jetzt wieder mit aktuellen GNOME-Versionen.

Leider gab die Shell-Erweiterung recht schnell ihren Geist auf. Ich meine, dass sie bereits mit einem Update auf GNOME 3.6 ihren Dienst quittierte und danach lange nicht aktualisiert wurde. Nun aber — gut schon seit zwei Monaten — funktioniert sie aber auch wieder mit GNOME 3.8 und neuer. Wer VirtualBox auf seinem Rechner hat und die GNOME Shell nutzt, der muss nur die Erweiterung aktivieren. Die VM sollten dann umgehend in der Aktivitäten-Übersicht erscheinen.

gnome-update

27. März 2014
von Christoph
7 Kommentare

GNOME 3.12 geht heute an den Start, Live-CD ist schon verfügbar

Alle halben Jahre präsentieren die GNOME-Entwickler eine neue Version ihrer Desktopumgebung. Heute ist es mal wieder soweit, GNOME 3.12 wird in die Freiheit entlassen. Schaut man sich ein wenig in den Release Notes der neuen GNOME-Version um, dann lassen sich zahlreiche Neuerungen bei der in GNOME enthaltenen Software entdecken. Wer sich möglichst schnell informieren möchte, der schaut sich am besten das offizielle Video zu GNOME 3.12 an.

(Direktlink zu YouTube)

Mit “Software” wurde das Package-Kit-Frontend zur Installation von Programmen nochmal überarbeitet, Totem aka Videos, gedit und der Sound Recorder aka Tonaufnahme haben einen komplett neuen Look bekommen und mit Protokolle und Polari gibt es ganz neue offizielle GNOME-Anwendungen. Protokolle ist z.B. unter Arch Linux sehr nützlich, da sich mit dieser Anwendungen die binären Systemd-Logs einsehen lassen und mit Polari enthält GNOME in Zukunft auch einen offiziellen IRC-Client.

Bis GNOME 3.12 bei euch aufschlagen wird, dauert es natürlich noch ein bisschen. Als Arch-User bekommt man die neue Version der Desktopumgebung automatisch frei Haus geliefert, sobald die Paketbetreuer entsprechende Pakete geschnürt haben. Ubuntu-User müssen dagegen wohl selber aktiv werden, selbst Ubuntu 14.04 wird nichts von GNOME 3.12 enthalten, sondern kombiniert nur eine recht krude Mischung aus GNOME 3.6, 3.8 und Teilen aus GNOME 3.10. Wer aktuellere GNOME-Bestandteile installieren möchte, der muss auf das GNOME3-Team-PPA hoffen.

$ sudo add-apt-repository ppa:gnome3-team/gnome3
$ sudo apt-get update
$ sudo apt-get install gnome-shell ubuntu-gnome-desktop

Wer das PPA schon auf seinem Rechner hat, der muss “nur” noch seine Pakete aktualisieren — Noch enthält das PPA jedoch nichts aus GNOME 3.12 und auch generell halte ich es nicht gerade für dienlich das halbe OS über ein PPA zu aktualisieren. Als GNOME-User habe ich schon lange vor Ubuntu kapituliert und bin unter anderen aus diesem Grund zu Arch Linux gewechselt. Wer die aufwändigerer Installation scheut und dennoch ein aktuelles Linux mit GNOME als Desktopumgebung sucht, der wird wahrscheinlich auch bei Fedora glücklich.

$ sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade

Möchte man einfach nur mal in GNOME 3.12 reinschnuppern, dann ist es wohl das beste sich schnell die GNOME-3.12-Live-CD zu holen. Das ISO-Image passt leider nicht mehr auf eine CD, von daher müsst ihr es entweder auf eine DVD brennen oder am besten gleich auf einen USB-Stick schieben — Macht bei einer Test-Version sowieso mehr Sinn.

skype-icon

16. März 2014
von Christoph
7 Kommentare

Skype auf 64-Bit Ubuntus und anderen Linuxen: Theme optimieren und Knackser aus dem Sound verbannen

Wer Skype auf einem 64-bittigem Linux-System installiert, der muss sich zum Glück nicht mehr ganz so sehr herumplagen. Inzwischen bietet Skype Pakete an, die sich auch auf einem 64-Bit-Linux ohne Probleme installieren lassen. Doch Skype ist nach wie vor stets … Weiterlesen